Arno Camenisch — Fred und Franz

Über dieses Buch

Mit dem Anfang beginnt auch das Ende, sagt der Franz zum Fred. Der trauert der Maria nach. Franz scheint etwas durchtriebener und findet selber doch kein Ende mit der verheirateten Magdalena. In 24 alltäglichen Szenen lässt Arno Camenisch die beiden ungleichen Brüder im Geiste über den Lauf der Welt räsonieren und über das, was sie am Laufen hält, die Liebe – das Finden und Verlieren, das Festhalten und Loslassen. In Bildern klar wie Glas und mit seinem unverwechselbaren Ohr für das Tragische und das Komische in grossen wie in kleinen Reden schreibt Arno Camenisch über eine Freundschaft, die so verlässlich ist wie der Gang der Jahreszeiten: am Ende steht man immer wieder an einem neuen Anfang.

 

Bibliographische Angaben

Arno Camenisch
Fred und Franz
ISBN 978-3-906050-06-5
Gebunden, Schutzumschlag
18,5 x 12 cm, 80 Seiten
Euro 17.- / sFr. 25.-

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Pressestimmen

NZZ am Sonntag, 2. Juni 2013
Huere glatti Sieche
«Fred und Franz sind zwei Figuren, wie wir sie von Arno Camenisch kennen: Sonderlinge, die wir rasch ins Herz schliessen. (...) Es ist ein wenig, als wären Bouvard und Pécuchet, die beiden Käuze aus Flauberts Spätwerk, oder Becketts Clowns Wladimir und Estragon nach Tavanasa geraten, ins hinterste Bündnerland.» - M. Papst, NZZ am Sonntag

Sonntagszeitung, 30. Juni 2013
Arno Camenisch: Fred und Franz
«Ein literarischer Dialog, der seinesgleichen sucht: Voller Leichtigkeit, Lebendigkeit und Komik.» - Eva-Maria Schleiffenbaum, Sonntagszeitung

St. Galler Tagblatt, 23. Mai 2013 
«Man schreibt das Leben ab»
«Arno Camenisch ist noch mit seiner Bündner Trilogie auf Lesetour, da legt er mit Fred und Franz schon ein neues Buch vor. Darin bleibt er sich treu und übertrifft sich doch selbst. (...)  Wie sie reden! Übereinander, miteinander und umeinander herum. Meisterlich beherrscht Camenisch die Kunst der Reduktion. Seine Sprache ist erdig und stimmig, genau passend zu den Menschen, die er beschreibt. (...) Der Graubündner nähert sich mit «Fred und Franz» an die Volksstücke eines Ödön von Horváth an.» - Valeria Heintges, St. Galler Tagblatt

Kulturtipp, Mitte Juni 2013
Der Anfang vom Ende
«Arno Camenisch ist ein literarisches Glanzstück gelungen.»
«Seine Lakonik erinnert an absurde Beckett-Dramen oder die Filme von Aki Kaurismäki.» - F. von Niederhäusern, kulturtipp

SRF3, 23. Mai 2013
Jo kasch tenka
«Federleichte, herrlich schräge Passagen.» 
«Camenisch lebt seine Literatur. Man muss ihn unbedingt mal live hören!» - Buchbesprechung von Tanja Kummer auf SRF3: hören

20 Minuten, 21. Mai 2013
Fred und Franz
«Camenischs viertes Buch ist nicht umfangreich, aber sehr gehaltvoll. Immer wieder verblüffend an Camenischs Prosa sind die einfache Sprache und die klaren Sätze, bei denen man immer sofort mittendrin im Bild ist. Dazu weiss er mit der Mundart umzugehen und hat einen ausgefuchsten Sinn für das beiläufig Komische.» - Wolfgang Bortlik, 20 Minuten

Leipziger Volksblatt, 17. Juli 2013
Fred und Franz
«Der Graubündner Arno Camenisch trägt Passagen vor aus seinem neuen Buch Fred und Franz - ein Hörerlebnis aus Rhythmus und Klang.» - Anke Hofmann, Leipziger Volksblatt

Schaffhauser Nachrichten, 1. Juni 2013
Fred und Franz
«Fred und Franz ist, wie bereits die drei Vorgänger der Bündner Trilogie «Sez Ner» , «Hinter dem Bahnhof» und «Ustrinkata», wieder ein Buch mit glasklaren Sprachbildern, in denen Camenisch auf kleinem Raum ganze Welten und komplexe Gemütszustände einfängt, wie man es treffender nicht ausdrücken könnte. (...) Camenischs Prosa hat etwas Magisches, das einen in den Text zieht, und man fragt sich immer wieder, woher in aller Welt er diese eigenwilligen, treffenden Bilder nimmt.» - Edith Fritschi, Schaffhauser Nachrichten

Bieler Tagblatt, 24. Juni 2013
«Ein Mal im Leben fährt jetzt jeder mal über eine Kuh»
«Camenisch beweist sich wie bereits in der Bündner Trilogie als Meister der Lakonik, der Reduktion. (...) Camenischs Literatur konzentriert sich auf das Einfache, um vom Schwierigen zu handeln. Denn in den Alltagsgesprächen der beiden Freunde geht es um nichts weniger als die Liebe, das Leben, den Tod.» - Simone Tanner, Bieler Tagblatt

Das Magazin, 15. Juni 2013
Porträt über Arno Camenisch ->Beitrag online lesen
Text von Sacha Batthyany, Fotos: Bruno Augsburger

Walliser Bote, 19. Juni 2013
Lyriker in Prosa - Arno Camenisch spielt virtuos mit der Sprache
«Es gibt in der Schweiz kein Pendant. (...) Auch bei Arno Camenischs Neuling «Fred und Franz» handelt es sich um «Hochliteratur» im doppelten Sinn, nämlich um Literatur aus dem Hochgebirge, aber auch um Literatur mit höchsten Ansprüchen.» - Walliser Bote

Schweizer Familie, 18. Juli 2013
Fred und Franz
«Berauschend - Fred und Franz muss man einfach ins Herz schliessen!» - Regula Tanner, Schweizer Familie

SRF, 16. Juni 2013
Fred und Franz von Arno Camenisch
«Die knappe, einfache Schriftsprache spickt Camenisch mit Dialektwörtern und mit Bündner Ausspracheeigenheiten. Diese Sprache erzeugt eine wunderbare Direktheit, bringt die zwei Helden dem Leser ganz nah. Die Situationskomik ist allgegenwärtig.» - M. Gasser, SRF

Berner Zeitung, 13. Juni 2013
Das Ende von Anfang an
«Mit dem neuen Buch legt er einen schmalen, melancholisch grundierten Band vor, mit Figuren aus einer untergehendenWelt, die über die Bündner Berge hinausweisen.» - Anne-Sophie Scholl, Berner Zeitung

Auftrittsbesprechung, 4. Juni 2013, ShN
Die Realität hat die besten Geschichten
«Man muss es ihm lassen, er ist nicht nur ein Erzähler, der die Realität mit Aberwitzigem vereint, Arno Camenisch ist auch ein Vorleser mit dem Talent, seine Hörer auf die Reise in seine Welt mitzunehmen.» - ShN

Literaturclub, 25. Juni 2013
Fred und Franz
«Sehr virtuos, wie Camenisch die rauen Ränder zum Klingen bringt.» - Hildegard Keller
«Das Haus der Literatur hat viele Zimmer. Und dieses Zimmer habe ich noch nie betreten. (...) Es flimmert in diesem Buch nur so von Geschichten, ein Geschichten-Impressionismus.» - Rüdiger Safranski
«Sehr gute und skurile Gedanken, sehr witzig.» - Elke Heidenreich
«Wir tauchen in eine eigene Sprachwelt ein, und auch in eine Sehnsuchtswelt. (...) Fred und Franz, zwei leicht besäuselte Bouvards und Pécuchets, die durch die Welt gondeln. (...) Der Text schreibt sich letztlich in unserem eigenen Kopf fort.» - Stefan Zweifel

Schweizer Monat, 8. Juli 2013
Buch des Monats: Fred und Franz
«Brachial-poetische Metaphern - Jenseits solcher Stilmittel liegt aber die Besonderheit von Arno Camenischs literarischem Schreiben auch hier wieder in seiner originellen Sprache. Herauszugreifen sind hier drei ihrer Qualitäten: Ein aufmerksames, offenes Ohr für die gesprochene Sprache. Eine schöpferische Arbeit, die Elemente der gesprochenen Sprache absolut organisch zu einem extrem konstruierten und orchestrierten Text verwebt. Und ein feines Gespür für Rhythmus, Komik, Sprachspiel und Metaphorik.» - Rico F. Valär, Schweizer Monat

Aargauer Zeitung, 21. Juni 2013
Ureigener Camenisch-Sound
«Camenisch hat einen unverkennbaren Sound entwickelt. Auch im neuen Buch «Fred und Franz» taucht man unmittelbar ein in die so eigene Camenisch-Welt. Man staunt über den spielerischen Umgang des Autors mit der Sprache, lässt sich Ausdrücke auf der Zunge zergehen.» - Anna Kardos, Aargauer Zeitung

Der Landbote, 1. Juli 2013
Sagt der Fred, fragt der Franz
«Im neuen Buch «Fred und Franz» von Arno Camenisch tauschen die beiden Titelhelden und Freunde sich über das Leben, die Liebe und die Frauen aus. Sie tun es launig in präzise rhythmisierter Wechselrede. Manchmal geht es den beiden Hallodri auch um andere Themen. Um die Schlaflosigkeit beispielsweise oder den Tod, mit dem nie zu spassen ist. Die Nachdenklichkeit gipfelt dabei gerne in so denkwürdigen Sätzen wie «Der Schnauz ist der Tiger vom Denker.» Sie sind das Salz in diesen Dialogen.» - Beat Mazenauer, Der Landbote

Sonntagsblick, 7. Juli 2013
Fred und Franz
«Das vierte Buch des Bündners Arno Camenisch: In Bildern klar wie Glas und mit seinem unverwechselbaren Ohr für das Tragische und das Komische schreibt Arno Camenisch über eine Freundschaft, die so verlässlich ist wie der Gang der Jahreszeiten.» - Sonntagsblick

SFR1, GR, 23. Mai 2013
Fred und Franz
«Camenisch ist einer, der die kleinen Themen globalisieren kann, (...) zudem stilistisch und atmosphärisch sehr gelungen.» - SRF1

Buchperlen, Juni 2013
Fred und Franz
«Ein feines Buch - tragisch, komisch und sehr sympathisch.» - R. Tanner, Buchperlen

Neue Luzerner Zeitung, 24. Juni 2013
Fred und Franz
«Unverkennbarer Sound!» - Neue Luzerner Zeitung

Sonntagszeitung, 2. Juni 2013
Porträt: Die Sonntagszeitung zu Besuch 
bei Arno Camenisch zu Hause in der Bieler Altstadt
von Eva-Maria Schleiffenbaum

SDA, Juni 2013
Fred und Franz
«Arno Camenisch hat nach seiner Bündner Trilogie ein neues literarisches Feld eröffnet. Er bleibt sich insofern treu, als er nicht eine Erzählung im klassischen Sinn vorlegt, sondern abermals den alltäglichen «common sense» aufzeichnet, ihn poetisch umformt und so eine tiefere Bedeutung anklingen lässt. Weder der lakonische Ton noch die einfache, dialektal geprägte Sprache dürfen darüber hinwegtäuschen, dass Fred und Franz einiges vom Leben verstehen.» - B. Mazenauer, SDA