Arno Camenisch — Die Kur

Über dieses Buch

Ein Mann und eine Frau, im Herbst ihres Lebens, verschlägt es wegen einem Tombola-Gewinn in ein nobles Fünf-Stern-Hotel ins schöne Engadin. Während sie in diesen paar Tagen und Nächten ihre Sehnsüchte wieder aufleben spürt und aufblüht, fühlt er sich wie auf seinem letzten Gang. Zum Glück hat er seinen Plastiksack dabei, der auf alle Lebenslagen eine Antwort enthält. In 47 Bildern begleiten wir die beiden und werden Zeugen ihrer Lebensbilanz – wo kommen wir her, was wollten wir werden, und wo gehen wir hin? Die Liebe, das Leben und der Tod stellen ihnen die zeitlosen Fragen, auf die sie ihre eigenen Antworten haben, bevor es endgültig dunkel wird.

Arno Camenisch zeigt sich in seinem Roman als Meister ebenso skurriler wie menschlich vertrauter Geschichten, die auf das absolut existentielle Minimum reduziert sind.

Die Vorschau zum Buch

Bibliographische Angaben

Arno Camenisch
Die Kur
ISBN 978-3-906050-22-5
Gebunden, 18,5 x 12 cm, 96 Seiten
CHF 25.- / Euro 19,-

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Pressestimmen

 

"Grandioser Abgang aus dem Grandhotel", schreibt Charles Linsmayer in der NZZ am Sonntag: "Mit seinen Dialogen wurde Arno Camenisch zum Popstar der Schweizer Literatur. In seinem jüngsten Buch steigert sich ein älteres Ehepaar in einen hinreissenden Totentanz."

Andreas Tobler im Tages-Anzeiger: "Nicht zuletzt gelingt es Camenisch, mit seinem Sound eine in sich stimmige Figur zu erschaffen, die sich durch «Die Kur» grummelt, grantelt und grollt, wie man es sonst nur aus Büchern von Thomas Bernhard kennt. Sehr zu unserem Spass – und über rund neunzig Seiten, auf denen uns die Verbiesterung des namenlosen Kauzes mit pfeifendem Hörgerät, Plastiksack und «Dächlikappe» unterhält."

Simone Tanner im Bieler Tagblatt: "«Die Kur» ist Camenischs düsterstes Buch. Hinter der Komik verbirgt sich die Tragik. Der Tod ist allgegenwärtig. Gegen ihn kommt man nicht an. Aber was am Ende, wenn die schwarzen Schmetterlinge auffliegen vielleicht wirklich zählt, ist, dass man hie und da «seinen Arm bei jemandem einhängen» konnte."