Arno Camenisch — Der letzte Schnee

Über dieses Buch

Ein Winter in den Bündner Bergen. Was tun, wenn der grosse Schnee ausbleibt - und mit ihm die Gäste? Paul und Georg stehen wie jedes Jahr an ihrem alten Schlepplift, so schnell bringt den ordentlichen Georg nichts aus der Ruhe und den grossen Fabulierer Paul nichts zum Schweigen. Zu allem fällt ihm eine Geschichte ein, um das grosse Verschwinden aufzuhalten und die verkehrte Welt wieder ins Lot zu bringen. Er redet über die Kapriolen des Wetters und über das Glück des Lebens, er spricht über seine grosse Liebe Claire und über den Sohn, der macht, was er will. Er erzählt vom Leben in den Bergen, von Vorfahren und Vorbildern, von Sieg und Niederlage, Schule und Erziehung, und räsonniert über die zeitlosen Fragen nach Herkunft und Zukunft. Arno Camenisch beschreibt auf seine unverkennbar eigenwillige Art bildstark und präzise vom Ende und Verschwinden in einem Tal im Wandel der Zeit, während der Schlepplift im Hintergrund regelmässig rattert wie der Lauf der Welt.

 

Bibliographische Angaben

Arno Camenisch
Der letzte Schnee

ISBN 978-3-906050-35-5 
Gebunden, Schutzumschlag
18,5 x 12 cm, 100 Seiten
Euro 19.- / sFr. 25.-

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Pressestimmen

"Arno Camenisch erzählt in «Der letzte Schnee» vom Verschwinden und vom Übrigbleiben. Wunderbar." – Tagesanzeiger, zum Artikel

 

SRF Tagesschau, "Arno Camenisch und der letzte Schnee"

 

"Arno Camenischs Roman erzählt vom Verschwinden, und er hat dafür auf seinen hundert Seiten feinste Bilder und Worte." – NZZ, zum Artikel

 

"Die Sprache ist jenes süffige, rhythmisierte Gemisch aus Hochdeutsch, ein wenig Bündner Dialekt und einigen romanische Einsprengseln, das Camenisch berühmt gemacht hat. Und die naseweise Lakonie der Protagonisten ist wie immer so erfrischend überraschend." – sda

 

"Der Bündner Schriftsteller Arno Camenisch trifft das aktuelle Lebensgefühl zwischen Komik und Tragik perfekt. Keiner trauert über den Lauf der Zeit so rhythmisch und beschwingt wie er." – Tagesanzeiger, zum Artikel

 

"Von Paul und Georg möchte man sich alles mögliche erzählen lassen. Nicht nur kennen sie Geschichten, die einen als auf die Spitze getriebene Anekdoten der eigenen Dorfkindheit anmuten. Sondern sie geben diese auch noch in der schönsten Hochdeutsch-Bündnerdialekt-Rätoromanisch-Melange zum Besten. Grondius!" – Bund Kulturblog, zum Artikel

 

"Camenischs tragikomische Melancholie bleibt pures Lesevergnügen." – St. Galler Tagblatt, zum Artikel

 

"Das Verschwinden und Wiederaufleben in der Sprache: Daraus sind die Bücher des 39-jährigen Autors gemacht. Seit dem Erstling «Sez Ner» von 2009 fängt er in seinen Texten klingende Echos seiner Kindheit in der Surselva ein. Meisterhaft." – Sonntagszeitung

 

"Camenischs Sprache begeistert!" – SRF Kultur, zum Artikel

 

"Wieder einmal ist es der Literatur gelungen, das Verschwinden aufzuhalten, indem man es aufhebt in einem wunderbaren Text." – Der Bund

 

"Arno Camenisch ist einer der bekanntesten zeitgenössischen Autoren der Schweiz. Seine ausufernden, bildstarken Geschichten aus einem kleinen Bündner Dorf, angereichert mit vielen charmanten Wortschöpfungen, sind eine äusserst vergnügliche Lektüre." – 20 Minuten

 

"Sehr, sehr empfehlenswert!" – Radio 1

 

"Die letzte Hoffnung schmilzt wie die Gletscher: "Der letzte Schnee" – das ist ein herzerwärmender Dialog zwischen Paul und Georg, zwei alternden Skiliftangestellten im Bündner Oberland." – 3sat, zum Artikel

 

"Der letzte Schnee - eine absurd-irrwitzige Montage von Samuel Becketts „Warten auf Godot“ ins Setting zweier Skiliftbetreiber, die in Zeiten des Klimawandels auf Kundschaft und den Schnee warten." – Die Welt

 

"Die Protagonisten warten wie die Helden Samuel Becketts auf Schnee und Skifahrer und haben viel Zeit zum Philosophieren, über die Liebe, die Abwanderung aus dem Tal, das Dahinschmelzen der Gletscher und der Sprache. Was in der Welt draussen gerade Mode ist, kommentieren sie mit feiner Ironie, den Gefahren in den Bergen begegnen sie mit Passivität und einem absurden Ordnungssinn. Paul und Georg sind sperrige Figuren im heutigen Kontext, Gegenpole zu den Selbstoptimierern mit ihren Allmachtsfantasien." – Viceversa, zum Artikel

 

"Camenischs neustes Werk «Der letzte Schnee» steht gerade einmal eine Woche in den Regalen und befindet sich bereits auf Platz 1 der Bestsellerliste." – Tele Basel, zum Artikel

 

"Arno Camenisch ist der melancholisch-charismatische Popstar der Schweizer Literatur. Seinem Sound und seinen Themen bleibt er auch im neuen Roman «Der letzte Schnee» treu – schaurig komisch." – Luzerner Zeitung, zum Artikel

 

"Ein aussergewöhnliches Lesevergnügen." – Bieler Tagblatt